Horx: gegen die alarmistische Kultur

Ich bin mir bei Matthias Horx, dem “Trend- und Zukunftsforscher” nie so ganz sicher.. aber er hat den Salzburger Nachrichten ein sehr gutes Interview gegeben.

Immer neue Ängste durchs Dorf getrieben So entsteht eine alarmistische Kultur. In immer kürzeren Abständen werden Ängste durchs Dorf getrieben, das fängt beim Waldsterben an, geht über Atomtod, Globalisierungsfalle, Vogelgrippe, Feinstaub, Überalterung, Krieg der Kulturen, Krieg der Generationen bis zur “Neuen Unterschicht”. Auf der Strecke bleibt ein rationaler, aufgeklärter Diskurs über Probleme und Veränderungsmöglichkeiten.

meint er, oder auch sehr treffend:

Eine Gesellschaft braucht, so wie jedes Individuum, ein Warnsystem. Gefahren müssen geortet, geordnet und im Kontext verstanden werden. Dafür brauchen wir Verstand und weise Voraussicht, aber keine Hysterie. Die meisten Katastrophen, die uns um die Ohren gehauen werden, sind Wandlungsprozesse. Wir können uns anpassen, wir können Neues erfinden. Das ist meine Botschaft. Carl Zuckmayer sagte: “Die Welt ist nicht gut. Aber sie kann besser werden!”

Das schönste, was ich heute lesen durfte.

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