Digitales Krankenhausleben Part II

Das digitale Krankenhausleben ist toll. Ein WLAN am Krankenbett eine prima Sache. Wenn man im Krankenhaus nichts zu tun hat, also nicht ständig “verplant” ist (Untersuchungen, Therapien…) , wenn man mobil ist (also sich bewegen und sitzen kann wie man will) - kurz: wenn man eigentlich gesund ist. Aber wer ist das schon im Krankenhaus?

Wegen meiner weitgehenden Bewegungsunfähigkeit war ich gar nicht in der Lage, das Notebook aufzustellen, so fing es schon mal an. Zudem hatte ich Schmerzen und war durch permanente Mediakamentenzufuhr via Infusion gar nicht in der Stimmung, etwas am Rechner zu tun. Die Theorie ist toll, aber in der Praxis sieht das alles anders aus. Außerdem habe ich gelernt, dass man im Krankenhaus ohnehin nie wirklich Zeit hat. Dauernd will jemand etwas von einem - es ist ein beständiges Kommen und Gehen. Nix da mit Beschaulichkeit und Muße. Man ist ja nicht zum Spaß dort.

Was ich intensiv genutzt habe, war mein Smartphone/PDA: ich habe eifrig ge-Twitter-t, habe in Facebook nachgesehen und auch mene Mails hab ich laufend abgerufen. Das ging sehr schön, weil es echtes mobile Computing bedeutet. Ein Notebook ist eben doch ein Computer, der seinen Platz beansprucht. Mit einen Handheld-Gerät kann man sogar in eine bemitleidenswerten Situation “voll dabei” sein (und auch Fotos machen).

Wie so oft ist die “killer app” hier E-Mail. Wenn man hier auf dem Laufenden bleibt und nicht nach Abschluss des Urlaubs/Krankenstands/.. vor einem unüberschaubaren Haufen Mails hockt, ist schon viel gewonnen.

WLAN im Krankenhaus? Das mag für viele sinnvoll sein. Wer allerdings für einen Eingriff ein paar Tage dort verbringen muss, kommt wohl in der Regel gar nicht in den “Genuß” eines digitalen Krankenhauslebens.

One Response to “Digitales Krankenhausleben Part II”

  1. wie war.
    Ich kann mich noch an meinen Aufenthalt im Okt. 06 erinnern. Auch wenns gegangen wäre, ich war nicht mal in der Stimmung den Laptop zu benützen. Also war das Handy mein ständiger Begleiter.

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